btr_tools_com Logo
Unsere Seite verwendet Cookies und ähnliche Technologien, um die Benutzererfahrung auf unserer Website zu verbessern, Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Nutzung unserer Website zu analysieren. Mit Ihrer Einwilligung stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis und mehr Funktionen zu bieten.

Sie können Ihre Einwilligung jederzeit in den Cookie-Einstellungen anpassen oder widerrufen.

Rabaconda Motocross oder Street Bike oder Mini: Welches Reifenmontiergerät passt zu Dir?

Lesezeit: 13 min.
Erstellt am: 21.07.2026

Reifen selbst wechseln spart auf Dauer richtig Geld – und mit einem Rabaconda geht das in Minuten statt Stunden. Bleibt nur die Frage: Welches? Rabaconda baut drei Geräte – Mini, Street Bike und Motocross –, die sich ähnlich sehen, aber für ganz unterschiedliche Räder gemacht sind. Wer das falsche kauft, ärgert sich beim ersten Reifen. Wir zeigen Dir den entscheidenden Unterschied und welches Gerät zu Deinem Motorrad passt.


Die kurze Antwort vorweg

Wenn Du es eilig hast, hier die Entscheidung in drei Sätzen:

Wechselst Du kleine Räder – Pitbike, Kinder-Dirtbike oder Roller von 10 bis 17 Zoll –, ist der Mini Dein Gerät. Fährst Du Straße, Rennstrecke oder Adventure mit überwiegend Gussrädern, nimmst Du das Street Bike. Und fährst Du Motocross, Enduro oder Trial mit Mousse-Reifen in voller Größe, brauchst Du den Motocross.

Der Rest dieses Beitrags erklärt, warum das so ist – und was Du machst, wenn Du irgendwo dazwischen liegst.


Drei Geräte, drei Einsatzzwecke

Rabaconda ist durch den „3-Minuten-Reifenwechsler" aus dem Enduro-Sport bekannt geworden. Daraus sind drei Geräte für drei Welten entstanden:

Rabaconda Motocross Reifenmontiergerät

Ist der Spezialist fürs Gelände. Es wurde von Enduro-Fahrern für den Motocross-, Enduro- und Trial-Reifenwechsel entwickelt und steht auf drei Beinen, damit es auch auf unebenem Boden sicher steht.

Rabaconda Street Bike Reifenmontiergerät

Ist der Allrounder für die Straße. Es ist für Rennstrecken-, Adventure- und Straßenfahrer gemacht, deckt einen großen Zoll-Bereich ab und schont mit Kunststoff-Auflagen die empfindliche Gussfelge.

Rabaconda Mini Reifenmontiergerät

Ist der kompakte Leichtgewichtler für kleine Räder. Mit nur 12 kg ist er schnell aufgebaut und gemacht für Kinder-Dirtbikes, Pitbikes und andere Bikes mit kleinen Rädern und Reifen.

Alle drei nehmen Dir dieselbe Arbeit ab und arbeiten auf angenehmer Höhe. Der Unterschied liegt darin, welche Räder und Reifen sie verarbeiten.


Der entscheidende Unterschied: Mousse

Ein Punkt trennt die Geräte klarer als jeder andere – und er steht so auch bei uns auf den Produktseiten: die Frage nach dem Mousse.

Ein Mousse ist ein Schaumstoffring, der im Offroad-Sport statt eines Schlauchs verbaut wird und nicht platzen kann. Ihn ein- und auszubauen verlangt dem Gerät deutlich mehr ab als ein normaler Reifen. Und hier gilt:

  • Das Motocross Reifenmontiergerät wechselt Mousse in voller Geländegröße – dafür ist er gebaut.
  • Das Mini Reifenmontiergerät wechselt Mousse ebenfalls, allerdings nur an den kleinen Rädern seines Bereichs (Pitbike, Kinder-Dirtbike).
  • Das Street Bike Reifenmontiergerät wechselt kein Mousse. Punkt. Wer damit ein Mousse-Rad montieren will, braucht das Motocross-Gerät.

Umgekehrt gilt fürs Street Bike: Normale Dirt-Bike-Reifen mit Schlauch gehen auch damit – vorausgesetzt, das Rad hat einen Rim-Lock. Beim Abdrücken gehst Du dann links und rechts neben dem Rim-Lock vor.

Merk Dir die Faustregel: Mousse = Motocross. Sobald Schaumstoff statt Luft im Reifen steckt, führt kein Weg am Motocross-Gerät vorbei. Für alles andere kommt es auf Radtyp und Zoll-Größe an.


Zoll-Bereich und Radtypen

Der zweite große Unterschied ist die Spannweite der Radgrößen:

  • Der Mini deckt 10 bis 17 Zoll ab – der Bereich kleiner Räder von Pitbikes, Kinder-Dirtbikes und Rollern. Er bringt gleich zwei Achsen für Achsdurchmesser von 10 bis 24 mm mit.
  • Das Street Bike deckt 12 bis 21 Zoll ab. Es ist primär für Gussräder ausgelegt – die Auflageflächen und der Montagekopf bestehen aus Kunststoff, um die lackierte Felge nicht zu verkratzen. Speichenfelgen gehen ebenfalls, hier verwendest Du statt des Stoppers die mitgelieferten Spanngurte.
  • Der Motocross deckt 16 bis 21 Zoll ab – exakt der Bereich der Geländeräder, die typischerweise mit 18, 19 oder 21 Zoll unterwegs sind.

Guss- oder Speichenräder verarbeiten alle drei. 

⚠ Was das Street Bike nicht wechselt, ist klar definiert: keine Auto-, LKW-, Traktor- oder Quadreifen und nichts über 250 mm Breite.


Der direkte Vergleich

Die drei Geräte im Überblick, mit den Werten aus unseren Produktdaten:

MerkmalMotocross 16-21"Street Bike 12-21"Mini 10-17 "
Einsatzbereich
  • Motocross
  • Enduro
  • Trial
  • Rennstrecke
  • Adventure
  • Straße
  • Pitbike
  • Kinder-Dirtbike
  • Roller
Radgrößen16-21 Zoll12-21 Zoll10-17 Zoll
Zusätzliche Achsen

12 mm Achse

18 mm Achse

15 mm Achse10 mm Achse
Mousse-/ Bib-ReifenJaNeinJa (kleine Räder)
GussräderJa, primär dafür ausgelegtJa
SpeichenräderJaJa, mit SpanngurtenJa
Max. Reifenbreite-250 mm
Gewicht16 kg13 kg12 kg
Aufbau3-Bein, für unebenen Bodenzerlegbar zum Verstauen3-Bein, leicht und kompakt
Materialverzinkter + pulverbeschichteter Stahlverzinkter Stahlverzinkter + pulverbeschichteter Stahl
Felgenschutz-Kunststoff-Auflagen und Montagekopf-
Arbeitshöhe50 cm (optional + 20 cm per Lift Kit)50 - 70 cm 70 cm 
Zum ArtikelZum ProduktZum ProduktZum Produkt

Kurz zusammengefasst: Der Mini ist der leichte Spezialist für kleine Räder, das Street Bike der vielseitige Straßen-Allrounder mit Felgenschutz und der Motocross der robuste Gelände-Profi mit voller Mousse-Fähigkeit.


Für wen das Motocross Reifenmontiergerät gebaut ist?

Das Motocross Reifenmontiergerät ist Deins, wenn Du:

  • Motocross, Enduro oder Trial fährst,
  • Mousse- oder Bib-Reifen wechselst – hier gibt es keine Alternative,
  • oft im Fahrerlager oder auf unebenem Boden arbeitest, wo der 3-Bein-Stand seinen Vorteil ausspielt,
  • ein Gerät willst, das von Grund auf für den harten Gelände-Reifenwechsel entwickelt wurde.

Es kommt mit Köcher für die Montiereisen, einer Führungshilfe für den Abdrücker und einer Tragetasche. Wer öfter lange am Gerät steht, kann die Arbeitshöhe mit dem optionalen Lift Kit um weitere 20 cm erhöhen.

Tipp aus der Werkstatt: Werkstattmatte und Montiereisen sind beim Motocross-Gerät nicht im Lieferumfang – die solltest Du gleich mit einplanen, damit Du sofort loslegen kannst.


Für wen das Street Bike Reifenmontiergerät gebaut ist?

Das Street Bike ist Deins, wenn Du:

  • Straße, Rennstrecke oder Adventure fährst,
  • überwiegend Gussräder wechselst und Wert auf Felgenschutz legst,
  • Räder von 12 bis 21 Zoll montierst,
  • das Gerät nach Gebrauch platzsparend zerlegen möchtest.

Der Lieferumfang ist üppig: unter anderem ein 16″-Montierhebel, ein Stufenkonus zur genauen Felgen-Positionierung, Spanngurte für Speichenräder, ein 15-mm-Achsadapter und zwei Reifenwulst-Niederhalter.

Der Ratschenmechanismus: der eigentliche Clou

Was das Street Bike im Alltag so angenehm macht, ist sein Ratschenmechanismus. Statt den Montagearm in einer durchgehenden Bewegung um die Felge zu zwingen, arbeitest Du in kurzen, kontrollierten Zügen – wie mit einer Knarre am Schraubenschlüssel. Du setzt an, ziehst ein Stück, setzt neu an. Das bringt Dir zwei Dinge: deutlich mehr Hebelkraft und die Möglichkeit, jederzeit anzuhalten und nachzusehen, ob der Wulst noch sauber im Felgenbett sitzt.

Gerade bei steifen Renn- und Sportreifen, die sich mit reiner Muskelkraft kaum bewegen lassen, ist das der Unterschied zwischen Kampf und Routine.

Angenehme Arbeitshöhe: 50 bis 70 cm

Der zweite Punkt, den man erst nach dem dritten Rad wirklich zu schätzen weiß: die verstellbare Arbeitshöhe von 50 bis 70 cm. Du arbeitest auf Hüfthöhe statt gebückt auf dem Garagenboden – der Rücken dankt es Dir, und Du siehst besser, was Du tust. Wer mehrere Räder hintereinander wechselt, merkt den Unterschied sofort.

Welche Achse Du brauchst, und warum es keine 12-mm-Achse gibt:

Die Standardwelle des Street Bike hat 20 mm. Für dünnere Achsen ist die 15-mm-Achse die dünnste, die es für dieses Gerät gibt – und das hat einen technischen Grund: Über den Ratschenmechanismus kommen beim Abdrücken und Montieren erhebliche Kräfte zusammen. Eine noch dünnere 12-mm-Achse würde diesen Kräften auf Dauer nicht standhalten, deshalb wird sie für das Street Bike bewusst nicht angeboten.

Ein Hinweis, der oft für Verwirrung sorgt: Im Zubehör findest Du zwar eine 12–18-mm-Achse – die gehört aber zum Motocross-Gerät und wurde eigens für 85-ccm-Maschinen und ältere Bikes mit dünneren Achsdurchmessern entwickelt. Fürs Street Bike ist sie nicht vorgesehen.

Miss Deinen Achsdurchmesser, bevor Du bestellst. Liegst Du bei 15 mm oder darüber, bist Du beim Street Bike richtig. Hast Du wirklich sehr dünne Achsen an kleinen Rädern, ist ohnehin der Mini das passende Gerät – er bringt Wellen für 10 bis 24 mm gleich mit.


Für wen das Mini Reifenmontiergerät gebaut ist?

Das Mini Reifenmontiergerät ist Deins, wenn Du:

  • kleine Räder von 10 bis 17 Zoll wechselst – etwa an Pitbikes, Kinder-Dirtbikes, Minibikes oder Rollern,
  • ein leichtes, kompaktes Gerät willst, das schnell aufgebaut und einfach zu verstauen ist,
  • auch an diesen kleinen Rädern Mousse-Reifen montierst,
  • unterschiedliche Achsdurchmesser abdecken musst – er bringt Wellen für 10 bis 24 mm mit.

Er kommt als Komplett-Set inklusive Montagewerkzeug und Tragetasche und ist mit rund 12 kg der Leichteste im Trio.

Tipp aus der Werkstatt: Wenn im Haushalt ein Kinder- oder Pitbike steht, ist der Mini oft die klügste erste Anschaffung: Er ist günstig, schnell verstaut und nimmt Dir genau die fummelige Arbeit an kleinen Rädern ab, an der man sich sonst die Finger wund montiert.


Der Grenzfall: Reiseenduro und Adventure

Der häufigste Zweifelsfall sind große Reiseenduros und Adventure-Bikes – eine BMW GS, KTM Adventure, Honda Africa Twin oder Ducati Multistrada. Sie fahren teils im Gelände, haben aber meist keine Mousse-Reifen. Für sie ist in aller Regel das Street Bike die richtige Wahl.

Zwei Dinge solltest Du hier beachten:

  1. Die Speichen. Bei modernen Adventure-Speichenrädern, bei denen die Speichen bis zum Felgenrand laufen – etwa moderne BMW GS, Triumph Scrambler und Tiger, aktuelle Honda Africa Twin, Ducati Multistrada oder Moto Guzzi V85 –, brauchst Du zusätzlich den Butler Montagekopf, damit nichts verbogen wird.
  2. Die Achse. Viele Reiseenduros haben abweichende Achsdurchmesser oder Einarmschwingen – dazu unten mehr.

Faustregel für Adventure-Fahrer: Solange kein Mousse im Spiel ist, nimmst Du das Street Bike – und prüfst nur, ob Du für Deine Speichen den Butler Montagekopf brauchst. Erst wenn Du wirklich mit Mousse fährst, wird es das Motocross-Gerät.


Zubehör, das Du je nach Bike brauchst

Damit das Gerät zu Deinem konkreten Motorrad passt, lohnt vor der Bestellung ein Blick auf zwei Dinge:

Achsadapter: Welche Achse gehört zu welchem Gerät?

Die Standardwelle ist beim Street Bike wie beim Motocross 20 mm stark. Passt Dein Achsdurchmesser nicht dazu – oder hast Du eine Einarmschwinge, deren Aufnahme deutlich dicker ausfällt –, brauchst Du den passenden Adapter. Und weil sich die Adapter je nach Gerät unterscheiden, hier die Zuordnung auf einen Blick.

Für das Street Bike Reifenmontiergerät:

  • 15-mm-Achsadapter – die dünnste Achse fürs Street Bike, etwa für eine Yamaha R3. Beim Gerät liegt sie bereits bei; einzeln bekommst Du sie als Ersatz oder für ein zweites Set.
  • BMW Achsadapter – für BMW-Räder mit entsprechender Aufnahme.
  • Universal Achsadapter 32–68 mm – der Allrounder für Einarmschwingen mit großem Aufnahmedurchmesser.
  • Ducati 56 mm Achsadapter – speziell für die Einarmschwinge von Ducati.

Für das Motocross Reifenmontiergerät:

  • 12–18-mm-Achsadapter – eine 12-mm-Achse mit 18-mm-Aufsatzhülse, eigens für 85-ccm-Maschinen und ältere Bikes mit dünneren Achsdurchmessern entwickelt. Fürs Street Bike ist sie nicht vorgesehen.
  • 28-mm-Adapter – für Räder mit dickerer Achsaufnahme.

Butler Montagekopf:

Für die oben genannten modernen Speichenräder, deren Speichen zum Felgenrand laufen.

Weiteres Zubehör:

Dazu kommen die üblichen Verbrauchs- und Komfort-Helfer wie Montagepaste, ein Wuchtbock zum anschließenden Auswuchten und eine Werkstattmatte. All das findest Du als passendes Zubehör direkt bei den Geräten.


Wenn Du mehrere Welten fährst: das EVO3®

Jetzt der Punkt, der bei der Kalkulation oft übersehen wird: Was, wenn Du mehrere Welten abdeckst? Also Straßenräder und Mousse-bereifte Geländeräder – vielleicht noch den Roller der Freundin dazu?

Mit Rabaconda heißt das ehrlicherweise: Du brauchst mehrere Geräte. Das Street Bike deckt die Straße ab, aber kein Mousse. Der Motocross deckt Mousse ab, aber erst ab 16 Zoll. Und die 10-Zoll-Rollerfelge kann keiner von beiden – dafür käme noch der Mini dazu. Um also wirklich alles abzudecken, stehen am Ende drei Geräte in der Garage. Das kostet dreifach, braucht dreifach Platz, und Du hast dreimal Zubehör, das nicht untereinander passt.

Genau an diesem Punkt haben wir angesetzt – mit dem BTR Reifenmontiergerät EVO3®.

Ein Grundgerüst, drei Kits und der ganze Fuhrpark ist abgedeckt:

Das EVO3® ist das weltweit erste modulare Reifenmontiergerät. Statt eines fertigen Geräts für einen Zweck bekommst Du ein stabiles 3-Bein-Grundgerüst, das Du mit austauschbaren Kits an Deinen Bedarf anpasst:

  • Street-Kit (12–21") – Straßen- und Rennreifen, Speichenräder, Pitbike-Reifen, Einarmschwingen, mit und ohne Schlauch, bis 240 mm Breite.
  • Roller-Kit (10–12") – für kleine Rollerfelgen. Es ergänzt das Street-Kit.
  • MX-Kit (16–21") – Motocross- und Enduroreifen inklusive Mousse-Füllung, mit verstärkten Auflagen und Adapterhülsen für 20, 24 und 28 mm.

Damit deckt ein Gerät den Bereich von 10 bis 21 Zoll ab – Straße, Rennstrecke, Adventure, Roller, Motocross, Enduro und Mousse. Was das konkret bedeutet, zeigt der direkte Vergleich:

Das willst Du wechselnMit RabacondaMit dem EVO3®
Straßen- und Rennreifen (12-21")Street Bike ReifenmontiergerätStreet-Kit
Rollerfelgen (10-12")Mini ReifenmontiergerätRoller-Kit
Motocross/ Enduro mit MousseMotocross ReifenmontiergerätMX-Kit
Alles zusammendrei Geräteein Grundgerüst + Kits

Der Kit-Wechsel dauert keine Minute:

Modular klingt nach Bastelei – ist es aber nicht. Von Street auf MX bleibt die 20-mm-Achse einfach stecken, Du tauschst die drei Kunststoff-Auflageflächen gegen die MX-Auflagen und wechselst den Abdrückarm. Fertig. Von Street auf Roller tauschst Du die 20-mm-Achse gegen die 14-mm-Achse und steckst den Kugelkopf in den Verlängerungshebel.

Dass es für MX einen eigenen Abdrückarm gibt, ist kein Zufall: Höhe und Form der Abdrückschaufel sind gezielt auf Motocross-, Enduro- und Mousse-Reifen abgestimmt – also genau auf das, was ein Straßengerät eben nicht kann.

Was das EVO3® zusätzlich kann:

Über die reine Bandbreite hinaus stecken im EVO3® einige Dinge, die den Reifenwechsel spürbar angenehmer machen:

  • Ergonomie-Upgrade: Mit dem optionalen Standfuß-Set arbeitest Du auf 50 bis 70 cm, in drei Stufen einstellbar. Für den Transport musst Du die Füße nicht abschrauben – sie klappen einfach ein.
  • Entkoppelte Auflageflächen: Sie sind unabhängig von den Standfüßen verstellbar. Das löst ein bekanntes Problem älterer Geräte, bei denen der Stand ausgerechnet bei kleinen 10-Zoll-Rollerreifen wackelig wurde.
  • Verstellbarer Felgenstopper: Er läuft millimetergenau auf einem Schlitten statt in festen Rasten – so kollidiert er weder mit großen Racing-Bremsscheiben noch mit kleinen Felgen.
  • Optimierte Hebel: Der Verlängerungshebel ist länger und hat einen gummierten Griff – mehr Hebelwirkung, besserer Halt.
  • Klappmechanismus und Spanngurt: Das Gerät klappt platzsparend zusammen, auch mit montierten Standfüßen. Der mitgelieferte Spanngurt fixiert Speichenräder beim Wechseln und sichert das Gerät beim Verstauen.
  • Dünnere Achsen möglich: Neben der 20-mm-Achse sind Achsadapter mit 15 und 12 mm erhältlich.
  • Erweiterbar: Das Grundgerüst ist bewusst offen für künftige Kits – Du musst also kein neues Gerät kaufen, wenn sich Dein Fuhrpark ändert.

Welches Rabaconda Reifenmontiergerät passt zu Dir?

So kommst Du am schnellsten ans Ziel:

Direkt zum Gerät: Zur Auswahl stehen das Rabaconda Mini Reifenmontiergerät 10–17 Zoll, das Rabaconda Street Bike Reifenmontiergerät 12–21 Zoll und das Rabaconda Motocross Reifenmontiergerät 16–21 Zoll.

 

Du bist Dir grundsätzlich unsicher, ob es ein Rabaconda Reifenmontiergerät werden soll? In unserer großen Anleitung Motorradreifen selber wechseln vergleichen wir alle Reifenmontiergeräte miteinander und zeigen den Wechsel Schritt für Schritt.

Alle Reifenmontiergeräte ansehen


Fazit

Die Wahl zwischen den drei Rabaconda-Geräten ist erstaunlich einfach, weil sie sich an Deinen Rädern entscheidet, nicht am Preis.

Für kleine Räder – Pitbike, Kinder-Dirtbike oder Roller – ist der Mini der leichte, kompakte Spezialist. Für Straße, Rennstrecke und Adventure mit Gussrädern ist das Street Bike der vielseitige Allrounder mit Felgenschutz. Und für Motocross, Enduro und Trial mit Mousse in voller Größe ist der Motocross die richtige Wahl.

Zwei Merksätze bringen Dich fast immer ans Ziel: kleine Räder = Mini und Mousse in voller Größe = Motocross, niemals Street Bike. Und wenn Du mehrere Welten aus Straße und Gelände fährst, führt der Rabaconda-Weg über mehrere Geräte – oder Du schaust Dir mit dem modularen EVO3® die Ein-Geräte-Lösung an. Prüfe vor der Bestellung nur noch Deinen Achsdurchmesser und Deinen Radtyp, dann passt das Gerät auf Anhieb.


FAQ zu den Rabaconda Reifenmontiergeräten

Die häufigsten Fragen zu den drei Rabaconda-Geräten haben wir hier für Dich zusammengetragen.

Welches Rabaconda Reifenmontiergerät ist das richtige für mich?

Das hängt an Deinen Rädern. Für kleine Räder von 10 bis 17 Zoll – Pitbike, Kinder-Dirtbike oder Roller – ist das Mini gedacht. Für Straße, Rennstrecke und Adventure mit Gussrädern das Street Bike (12–21 Zoll). Für Motocross, Enduro und Trial mit Mousse-Reifen das Motocross Reifenmontiergerät (16–21 Zoll).

Was ist der Unterschied zwischen Mini, Street Bike und dem Motocross Reifenmontiergerät?

Das Mini Reifenmontiergerät ist der leichte Spezialist für kleine Räder (10–17 Zoll) und wechselt dort auch Mousse. Das Street Bike deckt 12–21 Zoll ab, ist auf Gussräder ausgelegt und wechselt kein Mousse. Das Motocross Reifenmontiergerät ist der Gelände-Profi für 16–21 Zoll und wechselt Mousse in voller Größe.

Welches Gerät brauche ich für ein Pitbike oder Kinder-Dritbike?

Das Mini Reifenmontiergerät. Es ist speziell für die kleinen Räder von Pitbikes, Kinder-Dirtbikes und ähnlichen Bikes von 10 bis 17 Zoll entwickelt und bringt gleich passende Achsen für unterschiedliche Durchmesser mit.

Kann ich mit dem Street Bike Reifenmontiergerät auch Dirt-Bike-Reifen wechseln?

Ja, normale Dirt-Bike-Reifen mit Schlauch lassen sich wechseln, sofern das Rad einen Rim-Lock hat. Reifen mit Mousse- oder Bib-Füllung kannst Du mit dem Street Bike jedoch nicht wechseln – dafür brauchst Du das Motocross-Gerät, oder bei kleineren Rädern, das Mini Reifenmontiergerät.

Welches Rabaconda Reifenmontiergerät passt für eine Reiseenduro wie die BMW GS?

In der Regel das Street Bike, da Reiseenduros meist keine Mousse-Reifen fahren. Bei modernen Speichenrädern, deren Speichen zum Felgenrand laufen, brauchst Du zusätzlich den Butler Montagekopf. Prüfe außerdem den Achsdurchmesser und bestelle bei Bedarf den passenden Achsadapter mit.

Welche Radgrößen decken die Reifenmontiergeräte ab?

Das Motocross Reifenmontiergerät ist für 16 bis 21 Zoll ausgelegt, das Street Bike für 12 bis 21 Zoll. Der Street Bike deckt damit auch kleinere Räder ab und wechselt Reifen bis 250 mm Breite. Während das Mini Reifenmontiergerät auf 10 bis 17 Zoll Räder spezialisiert ist.

Ich fahre Straße und Motocross mit Mousse - brauche ich beide Geräte?

Mit Rabaconda ja: für die Straße das Street Bike, für Mousse-Reifen das Motocross-Gerät. Wenn Du beides mit nur einem Gerät abdecken möchtest, ist das modulare BTR EVO3® die platz- und kostensparendere Alternative – es wechselt über austauschbare Kits Straßen-, Roller- und MX-Reifen inklusive Mousse.

Brauche ich für eine Einarmschwinge zusätzliches Zubehör?

Ja. Für Einarmschwingen und abweichende Achsdurchmesser gibt es passende Achsadapter. Da die Standardwelle 20 mm hat, benötigst Du zum Beispiel für eine 15-mm-Achse einen entsprechenden Adapter. Wir empfehlen, den Achsdurchmesser vor der Bestellung zu messen.

Was kann das Street Bike Reifenmontiergerät nicht wechseln?

Auto-, LKW-, Traktor-, und Quadreifen sowie Reifen mit mehr als 250 mm Breite lassen sich nicht wechseln. Ebenso wenig wie Reifen mit Mousse-Füllung. Für Mousse ist das Motocross Reifenmontiergerät vorgesehen.

Welche Achse ist die dünnste für das Street Bike Reifenmontiergerät?

Die 15-mm-Achse. Die Standardwelle hat 20 mm, dünner als 15 mm wird es für dieses Gerät nicht – über den Ratschenmechanismus wirken beim Montieren so hohe Kräfte, dass eine 12-mm-Achse ihnen auf Dauer nicht standhalten würde. Die im Zubehör erhältliche 12–18-mm-Achse gehört zum Motocross-Gerät und ist für 85-ccm- und ältere Maschinen gedacht.

Muss ich den Reifen nach dem Wechseln auswuchten?

Ja, ein Auswuchten sorgt für ruhigen Lauf und weniger Vibrationen. Wie Du das mit einem Wuchtbock selbst erledigst, zeigen wir Dir im Beitrag "Motorradreifen selber wuchten".


Videos

Vorschaubild Youtube-Video
Vorschaubild Youtube-Video
Vorschaubild Youtube-Video
Vorschaubild Youtube-Video

Weitere Beiträge, rund um den Reifenwechsel die Dich interessieren könnten:

  • Motorradreifen selber wechseln

    Motorradreifen selber wechseln

    Motorradreifen selbst wechseln spart bares Geld. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt den Wechsel mit dem Reifenmontiergerät und ohne Hauptständer – inklusive Werkzeugliste, Geräte-Vergleich und vielen Profi-Tipps.

  • Rabaconda vs. BTR Reifenmontiergeräte im Vergleich

    Rabaconda vs. BTR Reifenmontiergeräte im Vergleich

    Rabaconda oder BTR Reifenmontiergerät? Wir vergleichen beide Marken ehrlich: die spezialisierten Rabaconda-Geräte gegen die modulare BTR-EVO-Familie – nach Einsatz, Mousse, Bandbreite, Ergonomie und Preis, mit klarer Empfehlung.

  • Reifenmontagepaste, Spray & Flüssigkeit

    Reifenmontagepaste, Spray & Flüssigkeit

    Paste, Spray oder Flüssigkeit? Wir erklären, wozu Du ein Montagemittel brauchst, woraus Reifenmontagepaste besteht, ob man sie selbst macht und welche Variante zu Deinem Reifenwechsel passt – plus die passenden BTR-Produkte.

  • Motorradreifen selber wuchten

    Motorradreifen selber wuchten

    Ein ausgewuchteter Reifen sorgt für ruhigen Lauf und mehr Sicherheit. Wir zeigen Dir Schritt für Schritt, wie Du Deine Motorradreifen selbst wuchtest – mit Wuchtbock und Klebegewichten, inklusive Kostenvergleich zur Werkstatt.

  • Reifenmontiergerät EVO3®

    Reifenmontiergerät EVO3®

    Das EVO3® ist das weltweit erste modulare Reifenmontiergerät, das sich flexibel an deine Bedürfnisse anpasst. Mit seinem robusten 3-Bein-Grundrahmen und verschiedenen Kits kannst du Motorradreifen von Straße, Roller und MX/Enduro problemlos wechseln. Ergonomische Erweiterungen sorgen für komfortables und effizientes Arbeiten – perfekt für jeden Fuhrpark.