Motorradreifen selber wechseln & montieren – die große BTR-Anleitung
Inhalt:
Egal ob Straße oder Rennstrecke, jeder Motorradfahrer liebt es im Sommer über den Asphalt zu heizen und alles hinter sich zu lassen. Wir zeigen Dir, wie Du Deine Motorradreifen selber wechseln und montieren kannst – mit Montiereisen, mit einem Reifenmontiergerät und sogar ohne Hauptständer. Inkl. Werkzeug-Liste, Geräte-Vergleich und allen wichtigen Profi-Tipps für das Reifen-Aufziehen am Motorrad.
Kann man Motorradreifen wirklich selber wechseln?
Die klare Antwort: Ja, jeder kann seine Motorradreifen selber wechseln – mit dem richtigen Werkzeug und etwas Vorbereitung. Es gibt zwei bewährte Methoden, einen Motorradreifen zu montieren:
- Manuell mit Montiereisen – die günstige Variante, dafür mit mehr Kraftaufwand
- Mit einem Reifenmontiergerät – schneller, einfacher und schonender für die Felge
Welche Methode für Dich die richtige ist, hängt davon ab, wie oft Du Reifen wechseln willst, wie viel Du investieren möchtest und welche Anforderungen Du an Felgenschutz und Komfort hast. In dieser Anleitung zeigen wir Dir beide Wege im Detail – plus eine spezielle Methode für Bikes ohne Hauptständer.
Tipp aus der Werkstatt: Wenn Du regelmäßig Reifen wechselst (z.B. Rennstrecken-Setup, mehrere Bikes, Saisonwechsel), amortisiert sich ein eigenes Reifenmontiergerät bereits nach 8–15 Wechseln. Mehr dazu im Abschnitt Kosten.
Motorradreifen montieren mit Montiereisen – die manuelle Methode
Die günstigste Art, Motorradreifen zu montieren, ist die manuelle Methode mit mehreren Montiereisen, einem Felgenschutz und ein paar Kabelbindern. Diese Variante funktioniert zuverlässig, ist aber mit einem deutlich größeren Kraftaufwand verbunden als die Arbeit mit einem Reifenmontiergerät.
So läuft der Reifenwechsel manuell ab
Im Kern besteht das Reifen aufziehen am Motorrad aus drei Schritten:
- Der alte Reifen wird von der Felge abgedrückt
- Der alte Reifen wird abgezogen
- Der neue Reifen wird auf die Felge gezogen
Werkzeug-Liste: Das brauchst Du zum manuellen Reifenwechsel
Schritt-für-Schritt: Reifen wechseln mit Montierhebeln
1. Rad ausbauen und Luft ablassen
Nach dem Ausbau von Vorder- oder Hinterrad wird zunächst die Luft mithilfe eines Ventilschraubendrehers entlassen. Damit das Rad nach dem Lösen der Achse nicht unsanft auf den Boden fällt, hilft ein Hilfsständer wie der tireX Radwechselprofi.
2. Reifen abdrücken
Zum Abdrücken des alten Reifens von der Felge bietet sich ein Reifenmontiergerät an – oder es ist eigene Kreativität gefragt. Hebel hilft hier alles, was solide auf dem Reifen Druck ausüben kann.
3. Reifen abziehen
Nachdem der Reifen beidseitig von der Felgenwand gelöst ist, kommen die Kantenschoner ins Spiel. Diese werden an einer beliebigen ersten Position angelegt, wo der Reifen zuerst abgezogen werden soll.
Der erste Montierhebel wird unter die Reifenwulst gestülpt und nach unten gedrückt, bis er auf der Bremsscheibe aufliegt. Mit einem Kabelbinder wird das Montiereisen an der Bremsscheibe festgebunden, damit es nicht herausspringt, sobald losgelassen wird. Mit dem zweiten Montierhebel wird das gleiche Spiel gespielt, nur etwas versetzt vom ersten Hebel.
Jetzt kann mit einem Montierlöffel an mehreren Stellen die Reifenwulst nach oben über die Felgenkante gehebelt werden, bis der Gummi von Hand über die Felge abgezogen werden kann.
"Motorradreifen einfach selbst wechseln montieren - Nur mit einfachen Werkzeugen" zeigt den gesamten Ablauf des manuellen Reifenwechsels.
Tipp aus der Werkstatt – Für starre Reifen: Bei starren Reifen hilft es, den Reifen an manchen Stellen mit einem Heißluftföhn zu erhitzen oder das Rad über den Tag in der Sonne liegenzulassen, damit der Reifen weich wird. Das spart enorm Kraft beim Abziehen.
Nachdem eine Seite des Reifens über die Felge gezogen wurde, wird das gleiche Spiel mit der anderen Seite gemacht. Mit den Montierhebel wird die untere Reifenwulst über die Felgenkante gezogen und fixiert. Dann hilft der Montierlöffel und der Reifen kann per Hand vollends von der Felge abgezogen werden.
4. Neuen Reifen aufziehen
Die Montage des neuen Reifens am Motorrad läuft analog zur Demontage ab. Zuerst wird mit Montagepaste oder Montagespray der neue Reifen ausreichend eingeschmiert, damit dieser einfacher über die Felge rutscht. Hier gilt das Motto: Mehr ist mehr.
WICHTIG – Bevor der Reifen an der Felge angesetzt wird, muss die Laufrichtung des Reifens geprüft werden!
Jetzt wird der neue Reifen schräg an der Felge angesetzt, sodass ein Teil der Reifenwulst unter der Felgenkante greift. Mit etwas Kraft kann eine Reifenseite komplett über die Felgenkante gedrückt werden. Bei der letzten Seite wird wieder mit Kantenschützern und Montierhebel gearbeitet:
- Erst werden die Felgenschütze nebeneinander an der Felge angebracht
- Mit einem Montierhebel nach dem anderen wird die Reifenwulst unter die Felgenkante gehebelt
- Dieses Prinzip wird rundum angewandt, bis der Reifen korrekt auf der Felge sitzt
Luft rein – und die Fahrt kann weitergehen!
Dieser Ablauf beschreibt den günstigsten Weg, Motorradreifen selber zu montieren. Es kostet allerdings viel Übung, Zeit und Kraft. Einfacher und schneller geht das mit einem Reifenmontiergerät.
Motorradreifen wechseln mit oder ohne Hauptständer
Eine der häufigsten Fragen rund um den Reifenwechsel zuhause ist: "Wie bekomme ich mein Bike eigentlich stabil hoch?" Egal ob mit oder ohne Hauptständer – wir zeigen Dir alle praxiserprobten Wege.
Du hast einen Hauptständer? Dann hast Du es leichter
Hast Du eine Maschine mit Hauptständer – wie viele Tourer (z.B. BMW R-Modelle, Honda Pan European, Yamaha FJR), Reiseenduros oder klassische Naked Bikes – bist Du klar im Vorteil. Der Hauptständer hebt das Hinterrad zuverlässig vom Boden, sodass Du es problemlos ausbauen kannst.
So gehst Du beim Hinterradwechsel mit einem Hauptständer vor:
- Bike auf den Hauptständer stellen, sicher abstützen
- Falls vorhanden: Seitenkoffer und Topcase abnehmen (das Bike wird sonst hecklastig und kann instabil werden)
- Hinterachse lösen, Bremssattel ausbauen, Antriebskette/Kardan entlasten
- Hinterrad herausziehen – am besten mit einer Stützhilfe wie dem tireX Radwechselprofi
⚠ Aber Achtung beim Vorderrad: Der Hauptständer hilft Dir hier nicht – das Vorderrad steht weiterhin auf dem Boden. Für den Vorderradausbau brauchst Du zusätzlich einen Vorderradständer (mit Gabelbrücken- oder Gabelfuß-Aufnahme) oder kannst mit einem Wagenheber unter dem Motorgehäuse das Vorderrad anheben. Wichtig dabei: Den Wagenheber immer an einer stabilen, dafür vorgesehenen Stelle am Rahmen oder Motorblock ansetzen – niemals an der Ölwanne oder am Krümmer.
Tipp aus der Werkstatt: Achte vor dem Reifenwechsel darauf, dass Dein Hauptständer auf einem stabilen, ebenen Untergrund steht. Bei losem Schotter oder weichem Boden besteht Kippgefahr, sobald Du die Achse löst und das Rad nach unten rutscht. Packe zusätzlich einen Spanngurt zur Decke oder etwas Schweres aufs Heck (z.B. eine Wasserkiste auf dem Sozius-Sitz), bevor Du das Vorderrad ausbaust. Sonst kippt das Bike beim Lösen der Vorderachse leicht nach vorne, weil der Schwerpunkt sich verlagert.
Kein Hauptständer? Drei bewährte Alternativen
Viele moderne Motorräder kommen heutzutage ohne Hauptständer vom Hersteller. Sportler, Naked Bikes und viele Adventure-Modelle haben werksseitig keinen Hauptständer mehr verbaut – was den Reifenwechsel in der heimischen Garage erstmal kompliziert macht. Denn ohne stabilen Stand kannst Du das Rad nicht ausbauen.
Die gute Nachricht: Es gibt drei zuverlässige Methoden, mit denen Du Motorradreifen auch ohne Hauptständer wechseln kannst.
Methode 1: Mit Montageständer (Vorderrad + Hinterrad)
Die professionellste Lösung ist ein Vorder- und Hinterrad-Montageständer. Damit hebst Du Dein Bike sicher und stabil an, das jeweilige Rad lässt sich problemlos ausbauen.
Für die meisten Motorräder reichen ein Standard-Hinterradständer mit Bobbins (für Sportler) oder Gabelaufnahme (für Naked Bikes) sowie ein Vorderradständer mit Gabelbrücken- oder Achs-Aufnahme.
→ Eine ausführliche Kaufberatung findest Du in unserem Beitrag Die besten Motorrad-Montageständer im Vergleich.
Methode 2: Mit Zentralständer (Eigenmarke EVOLIFT oder Bursig)
Wenn Du regelmäßig schraubst, ist ein bike-spezifischer Zentralständer die komfortabelste Lösung. Im Gegensatz zu klassischen Montageständern lässt der Zentralständer Dein Bike auf seinen eigenen "Beinen" stehen – beide Räder können nacheinander gewechselt werden, ohne umzustellen.
→ Mehr dazu in unserem ausführlichen Vergleich: Bursig vs. BTR EVOLIFT vs. weitere Zentralständer-Hersteller.
Methode 3: Mit Hebebühne oder Motorradheber
Für die ergonomisch komfortabelste Variante – besonders bei mehreren Wechseln pro Saison – lohnt sich eine Motorrad-Hebebühne oder ein Motorradheber. Das Bike steht stabil in idealer Arbeitshöhe, der Rücken wird geschont.
Werkzeug-Tipp für den Radausbau ohne Hauptständer
Egal welche Methode Du wählst – ein tireX Radwechselprofi erleichtert den Radausbau enorm. Er wird unter dem Rad platziert, hochgeschraubt und hält das Rad nach dem Lösen der Achse sicher fest. Kein Anschlagen, kein Verkanten.
Tipp aus der Werkstatt: Wenn Du nur einmal pro Jahr die Reifen wechselst, reicht oft auch der Trick mit einem stabilen Spanngurt vom Werkstattbalken oder einer mobilen Hebevorrichtung beim Nachbarn. Wenn Du häufiger schraubst, lohnt sich die Investition in einen ordentlichen Ständer oder Zentralständer schnell.
Reifen aufziehen am Motorrad mit einem Reifenmontiergerät
Der Motorradreifenwechsel mit einem Reifenmontiergerät ist im Vergleich zum manuellen Wechseln mit Montierhebel deutlich einfacher, schneller und schonender für die Felge. Genau hierfür haben wir bei BTR mit der EVO-Serie Geräte entwickelt, die professionelle Werkstattqualität in die heimische Garage bringen.
Schritt-für-Schritt: So wird's gemacht
Dieser Ablauf orientiert sich am Reifenwechsel mit einem Reifenmontiergerät der Marke BTR.
1. Rad ausbauen
Im ersten Schritt wird das Vorder- oder Hinterrad ausgebaut. Hier unterstützt der tireX Radwechselprofi. Der tireX wird unter dem Rad platziert und hochgeschraubt, bis die Auflageflächen das Rad halten. Nach dem Lösen der Achse wird das Rad weiterhin vom tireX gehalten und knallt nicht auf den Boden.
Für starre Reifen: Bei starren Reifen hilft es, den Reifen an manchen Stellen mit einem Heißluftföhn zu erhitzen oder das Rad über den Tag in der Sonne liegenzulassen, damit der Reifen weich wird.
Alle Tipps & Tricks, die es vor dem ersten Reifenwechsel mit einem Reifenmontiergerät zu beachten gibt, findest Du in diesem Video.
2. Rad auf das Reifenmontiergerät positionieren
Nachdem das Rad ausgebaut wurde, wird es über die 20 mm Achse auf dem Reifenmontiergerät positioniert. Mit dem Ventilschraubendreher wird die Luft aus dem Reifen entlassen. Sobald die Luft draußen ist, wird der mitgelieferte Stufenkonus zur Positionierung der Felge über die Achse geschoben. Der Stufenkonus verringert den Hohlraum zwischen Felge und der 20 mm Achse und stabilisiert die Felge auf dem Reifenmontiergerät.
Zum Reifen wechseln von Einarmschwingen und Achsen mit einem Achsdurchmesser kleiner als 20 mm, gibt es separate Achsadapter. Die Einarmschwingen Achsadapter werden auch zum Wuchten verwendet. Alle Achsadapter findest Du hier.
Alle Achsadapter für Einarmschwingen:
3. Reifen abdrücken
Jetzt wird mit dem Abdrückarm der Reifen von der Felge abgedrückt. Auch hier empfiehlt sich ein Kantenschutz, damit die Felge nicht beschädigt wird. Der Reifen wird einmal rundum abgedrückt, dann um 180 Grad gedreht und von der anderen Seite ebenfalls abgedrückt.
4. Felge und Reifenwulst schmieren
Im Anschluss wird mit Montagepaste und einem Pinsel oder Montagespray die Felgenkante samt Reifenwulst auf beiden Radseiten vollumfänglich eingeschmiert. Auch der Montagekopf muss gut geschmiert werden, damit der Reifen leichter über die Felge rutscht.
5. Alten Reifen abziehen
Der Montagearm samt Montagekopf wird auf die Achse des Reifenmontiergeräts gesteckt. Der untere Bügel des Montagekopfes greift unter die Felgenkante. Damit die Felge nicht verrutscht, wird der gummierte Stopper ins Gerät gesteckt.
Mit dem Montierhebel wird die Reifenwulst über den Montagekopf gezogen. Gegen den Uhrzeigersinn wird der Reifen mit dem Montagekopf über die Felge gezogen. Das Gleiche wird mit der unteren Reifenwulst gemacht.
6. Neuen Reifen aufziehen
Bei der Montage des neuen Motorradreifens muss die Wulst wieder ausgiebig mit Montagepaste geschmiert werden. Anschließend wird der Reifen wie beim manuellen Wechsel per Hand über die Felge gedrückt. Bei einem Slick-Reifen geht das leichter als bei einem Adventure-Reifen.
Die Reifenwulst wird nun auf einer Seite des Montagekopfes unter die Felgenkante gedrückt, sodass bei der Rotationsbewegung die Reifenwulst vollständig unter die Felgenkante gezogen wird.
Schon ist der Reifen aufgezogen und kann wieder mit Luft befüllt werden.
Tipp aus der Werkstatt: Achte beim Reifen-Aufziehen auf die Laufrichtung – fast alle Motorradreifen sind richtungsgebunden. Der Pfeil auf der Flanke zeigt die korrekte Drehrichtung an.
Die Reifenmontiergeräte im Überblick
Reifenmontiergerät EVO3® – Modular für alle Fuhrparks
Eine neue Ära beginnt mit dem EVO3®!
Erstmals ist es möglich, Straßen-, Roller- und Enduro-Reifen mit nur einem einzigen Reifenmontiergerät zu wechseln.
Bisher benötigte man für diese Vielseitigkeit sowohl das EVO2® mit dem Roller-Reifen-Wechsel-Kit als auch das Rabaconda Motocross-Reifenmontiergerät. Diese Lösung war nicht nur kostenintensiv, sondern nahm auch viel Platz in Anspruch, da zwei separate Geräte angeschafft werden mussten.
Mit dem EVO3® gehören diese Probleme der Vergangenheit an: Straßen-, Roller- und Enduro-Reifen lassen sich jetzt mit nur einem Gerät wechseln und montieren. Das EVO3® basiert auf einem modularen Grundgerüst, das sich durch die drei Kits individuell anpassen lässt.
Um den individuellen Anforderungen noch besser gerecht zu werden, kann das EVO3® zusätzlich mit optionalen, höhenverstellbaren Standfüßen ausgestattet werden. Damit ist in jedem Kit eine angenehme Arbeitshöhe zwischen 50 und 70 cm gewährleistet.
So können mit dem EVO3® Reifen von 10 bis 21 Zoll und bis zu 240 mm Breite problemlos montiert werden. Selbst Einarmschwingen lassen sich mit den passenden Adaptern mühelos handhaben.
Mit dem EVO3® hast du erstmals die Möglichkeit, dein Reifenmontiergerät vollständig nach deinen Bedürfnissen und passend zu deinem Fuhrpark individuell zu konfigurieren.
Passendes Zubehör zum EVO3®:
Street Bike Reifenmontiergerät
Rabaconda hat mit ihrem Street Bike Reifenmontiergerät frischen Wind in den Reifenmontiergeräte-Markt gebracht.
12 bis 21 Zoll Räder können inzwischen die meisten Reifenmontiergeräte wechseln. Was ist nun also besonders an dem neuen Gerät?
Die Ergonomie steht hier im wahrsten Sinne des Wortes im Vordergrund. Das Montiergerät steht auf 3x Standfüßen und befindet sich in einer angenehmen Arbeitshöhe. Das bringt den Vorteil, dass das Abdrücken leichter von der Hand geht.
Mit dem Street Bike Reifenmontiergerät können Reifenbreiten bis zu 250 mm gewechselt werden.
Passendes Zubehör zum Street Bike Reifenmontiergerät:
Motocross Reifenmontiergerät
Mit dem Rabaconda Three Minute Tire Changer werden die Motocross-Träume Wirklichkeit. Schnelles Reifenwechseln in 3 Minuten ist kein Ding der Unmöglichkeit!
Das Montiergerät hat sich langjährig bewährt und befindet sich in seiner 4. Generation. 16 bis 21 Zoll Speichenräder mit Tubeless, Mousse oder normalen Reifen sind ein Kinderspiel.
Mit einer Arbeitshöhe von 50 cm, einem Köcher für Montierhebel und einem ausgeklügelten Achsen-Schnellwechselsystem ist es das beste Montiergerät für Cross- und Endurofahrer.
Passendes Zubehör zum Motocross Reifenmontiergerät:
Reifenmontiergerät EVO2 PRO®
Bist du bereit, deinen Reifenwechsel auf das nächste Level zu bringen? Das EVO2 PRO® wurde für Motorradfahrer entwickelt, die Geschwindigkeit, Präzision und volle Kontrolle über ihren Reifenwechsel möchten – ganz ohne Werkstattbesuche. Entdecke, wie dieses professionelle Werkzeug dir Zeit und Nerven spart!
Der 360° Schutz für deine Felgen wird durch das integrierte PRO-Schutz-Paket erreicht, das deine Felgen komplett vor Beschädigungen schützt. Das Paket besteht aus dem Abdrückschaufel-Schutz, dem Bremsscheiben-Schutz und der stabilen Kunststoffunterlage.
Standardmäßig kann das EVO2 PRO® Reifen von 12 bis 21 Zoll mit einer Breite von bis zu 250 mm wechseln, was für die meisten Motorräder völlig ausreicht. Mit optionalem Zubehör können auch 10-Zoll-Rollerreifen gewechselt werden. Einarmschwingen können auch problemlos mit passenden Adaptern gemeistert werden.
Mehr Zeit auf der Straße, weniger in der Werkstatt! Mit dem EVO2 PRO® erledigst du deinen Reifenwechsel schnell und kostengünstig selbst – ganz ohne teure Werkstattbesuche und lange Wartezeiten.
Passendes Zubehör zum EVO2 PRO®:
Reifenmontiergerät EVO2® 2.0
Wer mehrere verschiedene Motorräder zu Hause stehen hat und ein Gerät braucht, mit dem zuverlässig gearbeitet werden kann, der ist mit dem EVO2® 2.0 bestens aufgehoben.
Hochwertige Qualität und ein klappbares Design bilden die Grundlage der Reifenwechsel-Maschine. Von Haus aus können 12 bis 21 Zoll Räder mit einer Reifenbreite von bis zu 250 mm gewechselt werden. Das reicht schonmal für den Großteil der Motorradfahrer komplett aus. Mithilfe einer zusätzlichen Achse ist auch die Montage von 280 mm Reifen möglich, wie bei einem Suzuki Intruder oder Ducati Diavel Reifen. Auch 10 Zoll Rollerreifen und Einarmschwingen können mit zusätzlichen Achsadapter gewechselt werden.
Mit dem Allrounder unter den Reifenmontiergeräten wird langfristig Zeit, Geld und eine Menge Nerven gespart!
Passendes Zubehör zum EVO2® 2.0:
Two-in-One Reifenmontiergerät
Egal ob Duschbad, Göffel oder unser Zwei-in-Eins Reifenmontiergerät, wir haben zwei Produkte, die ohne einander nicht könnten, in einem vereint!
Eine hochwertige Verarbeitung, eine Auflagefläche für 15 bis 19 Zoll Räder, die Wuchtbock-Adaption und eine Fußtritt-Erweiterung, welche das Verdrehen des Gerätes um die eigene Achse verhindert, macht unser Reifenmontiergerät aus. Es bildet somit ein attraktives Komplettpaket im Punkt Preis-Leistung.
Passendes Zubehör zu unserem Two-in-One Reifenmontiergerät:
Reifenmontiergerät EVOX®
Der kleine Bruder des EVO2® 2.0, hat sich auf den Wechsel von Straßen- und Rennreifen spezialisiert! Er ist kleiner, leichter & kompakter.
Kleiner heißt aber keines Wegs schlechter. Das EVOX® ist genauso hochwertig gebaut wie das EVO2® 2.0. Durch den kompakteren Grundkörper können 15 bis 19 Zoll Räder ohne Probleme gewechselt werden. Für den Rennstreckenfahrer mit 200er Slicks ist das der perfekte Begleiter. Durch den steckbaren Grundkörper passt das EVOX® wie maßgeschneidert in eine Standard Transportkiste.
Passendes Zubehör zum EVOX®:
Alle Reifenmontiergeräte im Vergleich
Welches Reifenmontiergerät ist das richtige für Dich? Hier alle Modelle im direkten Vergleich:
| Modell | Reifenmontiergerät EVO3® | Street Bike Reifenmontiergerät | Reifenmontiergerät EVO2 PRO® | Reifenmontiergerät EVO2® 2.0 | Two-in-One Reifenmontiergerät | Reifenmontiergerät EVOX® | Motocross Reifenmontiergerät |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Marke | BTR | Rabaconda | BTR | BTR | BTR | BTR | Rabaconda |
| Geeignet für | Street-Kit: • Straße • Rennstrecke • Adventure Roller-Kit: • Roller MX-Kit: • Motocross • Enduro |
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| Arbeitshöhe | 50 bis 70 cm (Wird mit unserem Optionalen-Standfuß-Set erreicht) | 50 bis 70 cm | 10 bis 20 cm | 10 bis 20 cm | 10 cm | 10 cm | 50 bis 70 cm |
| Kompatible Felgengrößen | Street-Kit: 12 - 21 Zoll Roller-Kit: 10 - 12 Zoll MX-Kit: 16 - 21 Zoll | 12 - 21 Zoll | 12 - 21 Zoll | 12 - 21 Zoll | 15 - 19 Zoll | 15 - 19 Zoll | 16 - 21 Zoll |
| Kompatible Reifenbreite | 80 - 240 mm | 250 mm | 250 mm | 250 mm | 200 mm | 200 mm | - |
| Achsdurchmesser | 20 mm inkl. Schlüsselweite | 15 & 20 mm inkl. Schlüsselweite | 20 mm inkl. Schlüsselweite | 20 mm inkl. Schlüsselweite | 20 mm | 20 mm | 20 - 24 mm (Achsadapter für dünnere und dickere Achsen sind separat erhältlich) |
| Grundrahmen | Stabiles 3-Bein Grundgerüst | 2-Punkt Auflagen | 4-Bein Grundgerüst | 4-Bein Grundgerüst | 4-Punkt Auflagen | 4-Punkt Auflagen | 3-Bein Grundgerüst |
| Reifen abdrücken | aufziehen | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | X |
| Geeignet für Einarmschwingen | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | X |
| Solide Kunststoffauflagen | ✓ | ✓ | X | X | ✓ | ✓ | X |
| Rad wuchten | X | X | X | X | ✓ | X | X |
| Klappmechanismus | ✓ | X | ✓ | ✓ | X | X | X |
| Zerlegbar für platzsparenden Transport | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Lieferumfang |
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| Material | Verzinkter Stahl | Verzinkter Stahl | Verzinkter Stahl | Verzinkter Stahl | Verzinkter Stahl | Verzinkter Stahl | Verzinkter Stahl |
| Gewicht | 17,00 kg (EVO3® + Street-Kit) | 13 kg | 16,10 kg | 16,10 kg | 13 kg | 11,7 kg | 16 kg |
| Abdrückarm arretierbar | ✓ in 3 Stufen Neuer überarbeiteter Abdrückarm, mit verbesserter Abdrück Kinematik | ✓ in 2 Stufen | ✓ in 4 Stufen Neuer überarbeiteter Abdrückarm, mit verbesserter Abdrück Kinematik & innerer Verstrebung | ✓ in 4 Stufen Neuer überarbeiteter Abdrückarm, mit verbesserter Abdrück Kinematik & innerer Verstrebung | ✓ in 3 Stufen | ✓ in 3 Stufen | X |
| Positionen für den Stopper | variable einstellbare Stopper Positionen | 3 Stück | 4 Stück | 4 Stück | 3 Stück | 1 Stück | - |
| Optionale Erweiterungen |
| X |
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| X |
| Weitere Informationen |
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| Zum Artikel | Zum Produkt | Zum Produkt | Zum Produkt | Zum Produkt | Zum Produkt | Zum Produkt | Zum Produkt |
Zusammengefasst lässt sich die Frage nach dem passenden Reifenmontiergerät so beantworten: Wer einen großen Fuhrpark an Motorrädern hat, mit Straßen-, Renn-, Adventure, Roller, MX, Enduro und Mousse-Reifen, der ist mit dem Reifenmontiergerät EVO3® bestens bedient.
Dank des modularen Grundgerüsts des EVO3®, ist es erstmals möglich Reifenarten von Straße, Roller und Motocross mit nur einem Gerät zu wechseln. Erreicht wird es durch drei Kits, die für jeden Bereich spezifisch entwickelt wurden. Durch die optionalen-Höhenverstellbare-Standfüße berücksichtigt das EVO3® nicht nur die unterschiedlichen und individuell variierenden Fuhrparks, sondern auch das ergonomische Arbeiten.
Wer nur auf der Straße unterwegs ist und auch Rollerreifen wechseln möchte, ist mit dem Reifenmontiergerät EVO2 PRO® bestens ausgestattet. Mit dem PRO-Schutzpaket werden deine Felgen 360° gegen Kratzer und Beschädigungen geschützt.
Das Street Bike Reifenmontiergerät baut auf dem EVO2® 2.0 auf, ist aber für jeden geeignet, der Wert auf ergonomisches Arbeiten legt und es etwas leichter beim Reifen wechseln haben möchte. Das Street Bike Reifenmontiergerät ist nur auf Straßen, Renn- und Adventure-Maschinen ausgelegt.
Wer viel Straße- und Rennstrecke fährt, macht mit dem Reifenmontiergerät EVOX® nichts falsch. Eine praktischere Alternative dazu ist unser Two-in-One Reifenmontiergerät, mit dem durch die zusätzliche Wuchtbock-Erweiterung auch anschließend in einem Gerät gewuchtet werden kann.
Für Schrauber und Motocrossfahrer, die mit Montierhebel bestens zurechtkommen und nur eine Lösung zum Abdrücken brauchen, ist das Motocross Reifenmontiergerät das richtige.
Was kostet ein Reifenwechsel am Motorrad?
Die Kosten für einen Motorradreifenwechsel in der Werkstatt sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Stand 2026 musst Du mit folgenden realistischen Preisen rechnen:
Werkstattpreise 2026 im Überblick (pro Reifen, inkl. Wuchten)
| Anbieter | Pro Reifen | Anmerkung |
| Freie Werkstätten | 35 € - 50 € | meist inkl. Wuchten und Entsorgung |
| Große Ketten (ATU, Vergölst) | 45 € - 60 € | feste Preisstruktur, schnelle Termine |
| Mitgebrachte Reifen | + 5 € - 15 € Aufpreis | je nach Werkstatt |
| Altreifenentsorgung | + 2 € - 5 € extra | gesetzlich vorgeschieben |
| Ventiltausch (optional) | + 3 € - 5 € | bei Schlauchlosreifen empfohlen |
| Rad- Aus und Einbau | + 15 € - 30 € | wenn Du die Räder nicht selbst ausbaust |
💰 Realistisches Rechenbeispiel: Du bringst zwei neue Reifen in die Werkstatt, die Räder werden dort aus- und eingebaut. Für beide Reifen inklusive Montage, Wuchten, Ventiltausch und Entsorgung liegst Du 2026 realistisch bei 100 bis 130 € Gesamtpreis. Bei Supersportlern mit aufwendiger Hinterradaufhängung können es auch 150 € und mehr werden.
Quellen: Reifen vor Ort Blog (Stand Mai 2026), motoin Magazin (Stand 2026).
Wann amortisiert sich ein eigenes Reifenmontiergerät?
Bei steigenden Werkstattpreisen rechnet sich ein eigenes Reifenmontiergerät schneller als die meisten denken. Wir kalkulieren hier mit einem mittleren Preis von 50 € pro Reifenwechsel (also 100 € für ein Reifenpaar):
| Reifenmontiergerät | Preis | Amortisation bei 50 € / Wechsel | Reifenpaar-Wechsel |
| EVOX® | 189,00 € | nach 4 Wechseln | nach ~ 2 Saisons |
| Two-in-One | 199,00 € | nach 4 Wechseln | nach ~ 2 Saisons |
| EVO2® 2.0 | 249,00 € | nach 5 Wechseln | nach ~ 2-3 Saisons |
| EVO2 PRO® | 309,00 € | nach 6-7 Wechseln | nach ~ 3 Saisons |
| EVO3® | 339,00 € | nach 7 Wechseln | nach ~ 3-4 Saisons |
Bei aktiven Schraubern, Rennstreckenfahrern (mehrere Reifensätze pro Saison) oder mehreren Bikes im Haushalt rechnet sich ein eigenes Gerät oft schon innerhalb einer einzigen Saison. Hinzu kommt:
- Flexibilität: Reifenwechsel am Abend oder Wochenende, kein Werkstatt-Termin
- Online-Reifenkauf: Reifen online deutlich günstiger als bei der Werkstatt
- Kein Aufpreis für mitgebrachte Reifen (5-15 € pro Reifen gespart)
- Felgenschutz garantiert: Keine Werkstatt-Kratzer auf der hochwertigen Felge
Tipp aus der Werkstatt: Wer einmal jährlich beide Reifen wechselt und das Gerät zusätzlich an 1-2 Freunde verleiht oder gemeinsam nutzt, hat die Investition oft schon in der ersten Saison wieder drin. Bei BTR EVO-Geräten profitieren auch Deine Schrauber-Kumpels von der einfachen Bedienung.
Reifen wuchten nach dem Wechsel – nicht vergessen!
Nach jedem Reifenwechsel sollte das Rad gewuchtet werden. Eine Unwucht macht sich bei höheren Geschwindigkeiten durch ein Vibrieren im Lenker oder im Sitz bemerkbar – und verschleißt nicht nur den Reifen, sondern auf Dauer auch Radlager und Federelemente.
→ Eine ausführliche Anleitung findest Du in unserem Beitrag: Motorradreifen selber wuchten – Schritt für Schritt.
Fazit
Motorradreifen selber wechseln ist keine Raketenwissenschaft. Mit der richtigen Vorgehensweise und dem passenden Werkzeug kann jeder die Reifenmontage am Motorrad in der eigenen Garage erledigen.
Die Kernfrage ist die nach der Methode:
- Mit Montiereisen: Günstig (unter 50 € Werkzeug), dafür mit deutlich mehr Kraftaufwand und Übungsbedarf. Geeignet für 1–2 Reifenwechsel im Jahr.
- Mit Reifenmontiergerät: Investition ab 189 €, dafür schneller, schonender und ergonomischer. Lohnt sich bei regelmäßigem Wechsel innerhalb von 1–2 Saisons.
- Ohne Hauptständer: Mit Montageständer, Zentralständer oder Hebebühne problemlos lösbar.
Im Zuge des eigenen Reifenwechsels können auch gleich Bremsbeläge, Bremsanlage und das Rad-Wuchten kontrolliert bzw. mitgemacht werden – das spart später nochmal Werkstattgänge.
Du brauchst Beratung? Wir helfen Dir gerne, das richtige Werkzeug für Dein Bike zu finden. Ruf einfach unsere Fachberatung an: 07051 / 9 222 5959 (Mi - Fr von 8–12 Uhr).
Häufige Fragen (FAQ)
Kann ich Motorradreifen wirklich selber montieren?
Ja. Mit etwas Übung, dem richtigen Werkzeug und einer guten Anleitung kann jeder Motorradfahrer seine Reifen selbst montieren. Der manuelle Reifenwechsel mit Montierhebel kostet rund 50 € Werkzeuginvestition, ein Reifenmontiergerät gibt es schon ab 189 €.
Wichtig: Bremsscheibe vor Beschädigung schützen, auf die Reifen-Laufrichtung achten und ausreichend Montagepaste verwenden.
Was brauche ich, um Motorrad-Reifen aufzuziehen?
Für die manuelle Methode brauchst Du mindestens: Montiereisen (mindestens 2, besser 3), Felgenschutz, Kabelbinder, Ventilschraubendreher und Montagepaste. Mit einem Reifenmontiergerät ist das Aufziehen deutlich einfacher – plus die Montagepaste solltest Du immer dazu nehmen.
Wie wechsle ich Motorradreifen ohne Hauptständer?
Du brauchst eine Methode, das Bike sicher anzuheben. Drei bewährte Optionen: Montageständer für Vorder- und Hinterrad, Zentralständer (bike-spezifisch wie BTR EVOLIFT oder Bursig) oder eine Motorrad-Hebebühne. Für moderne Naked Bikes und Sportler ohne Hauptständer ist ein Hinterradständer mit Bobbins-Aufnahme plus Vorderradständer die häufigste Lösung. Mehr dazu in unserem Montageständer-Vergleich und im Zentralständer-Vergleich Bursig vs. EVOLIFT.
Wie wechsle ich Motorradreifen mit Hauptständer?
Wenn Dein Bike noch einen Hauptständer hat (z.B. viele Tourer, Reiseenduros und klassische Modelle), ist das Hinterrad problemlos auszubauen — der Hauptständer hebt es zuverlässig vom Boden. Wichtig: Vorher schwere Koffer und Topcase abnehmen, damit das Bike nicht hecklastig wird. Für das Vorderrad brauchst Du allerdings zusätzlich entweder einen Vorderradständer oder hebst es mit einem Wagenheber unter dem Motorblock an.
Tipp: Bevor Du die Vorderachse löst, etwas Schweres aufs Heck legen (z.B. Wasserkiste auf den Sozius-Sitz) oder einen Spanngurt zur Decke spannen, damit das Bike nicht nach vorne kippt.
Wie lange dauert ein Motorradreifenwechsel zuhause?
Mit etwas Übung und einem Reifenmontiergerät dauert der komplette Wechsel eines Rades (abdrücken, abziehen, aufziehen, befüllen) etwa 15–25 Minuten pro Reifen. Beim manuellen Wechsel mit Montiereisen solltest Du eher 30–45 Minuten einplanen – beim ersten Versuch auch deutlich länger.
Wie viel Geld spare ich, wenn ich Motorradreifen selber montiere?
In der Werkstatt kostet ein Motorradreifenwechsel 2026 zwischen 35 und 60 € pro Reifen (inkl. Wuchten), bei mitgebrachten Reifen plus 5–15 € Aufpreis. Für ein Reifenpaar (zwei Reifen) musst Du realistisch mit 100 bis 130 € Gesamtkosten rechnen – inklusive Aus-/Einbau, Wuchten, Ventiltausch und Altreifenentsorgung. Bei zwei Wechseln pro Jahr sind das 200 bis 260 € jährlich. Ein Reifenmontiergerät amortisiert sich – je nach Modell – bereits nach 4 bis 7 Wechseln. Bei aktiven Schraubern oder mehreren Bikes lohnt sich die Investition oft schon nach einer Saison.
Brauche ich nach dem Reifenwechsel zwingend einen Wuchtvorgang?
Ja, unbedingt. Eine Unwucht verursacht Vibrationen ab ca. 80 km/h, verkürzt die Lebensdauer des Reifens und belastet Radlager sowie Federelemente. Eine Anleitung findest Du in unserem Beitrag Motorradreifen selber wuchten.
Was kostet das günstigste Reifenmontiergerät bei BTR?
Kann ich mit einem Reifenmontiergerät auch Rollerreifen wechseln?
Mit dem EVO3® über das Roller-Kit ja (10–12 Zoll). Beim EVO2 PRO® und EVO2® 2.0 ist das mit dem zusätzlichen Roller-Reifen Wechsel-Kit (69 €) möglich. Eine separate Anleitung findest Du in unserem Beitrag Roller-Reifen selbst wechseln.
Eignen sich BTR-Reifenmontiergeräte auch für Einarmschwingen?
Ja – mit den passenden BTR Achsadaptern lassen sich Einarmschwingen von Ducati, KTM 1290 Super Duke, MV Agusta, BMW, Honda CB1000R, Honda VFR und vielen weiteren Modellen problemlos auf allen BTR EVO-Geräten wechseln.
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Reifenmontiergeräte im Vergleich
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