Motorrad Montageständer kaufen
Sicher aufbocken – vorne, hinten, Einarm oder am Lenkkopf. Mit einem Motorrad Montageständer steht Dein Bike stabil in Garage oder Box und ist von allen Seiten frei zugänglich – ideal für Wartung, Kettenpflege, Reifenwechsel und die Überwinterung. Bei BTR findest Du Ständer der Eigenmarke sowie von Bike Lift und Oxford – einzeln oder als Set zum Sparpreis, auf Wunsch rollbar für maximale Flexibilität.
Der passende Montageständer für Dein Motorrad
Hinterradständer für zwei Arme, Einarmständer für einen
Prismabuchsen, Winkel- oder Dornaufnahme
Kettenpflege, Radausbau, Reifenwechsel, Überwintern
das aufgebockte Bike in jede Richtung schieben
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In unserem Tipps & Tricks Beitrag erfährst Du die Antwort.
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Welchen Montageständer brauche ich?
Mit einem Montageständer steht Dein Motorrad stabil in Garage oder Box und ist von allen Seiten frei zugänglich – das erleichtert Wartung, Kettenpflege, Reifenwechsel und die Überwinterung. Welcher Ständer der richtige ist, hängt vor allem von der Schwinge Deines Motorrads und von Deinem Einsatz ab.
| Ständer-Typ | Wofür | Das brauchst Du dazu |
|---|---|---|
| Hinterradständer | Das Basis-Setup für fast jeden | Prismabuchsen oder Winkelaufnahme |
| Vorderradständer | Front entlasten, Vorderrad ausbauen | Immer zusammen mit dem Hinterradständer |
| Einarmständer | Ducati, Honda, Triumph, MV Agusta, BMW | Passender Pin-Durchmesser |
| Lenkkopfständer | Ausbau von Vorderrad und Gabel | Passender Lenkkopf-Pin |
Zweiarm- oder Einarmschwinge?
Das ist die erste Weiche. Bei einer Zweiarmschwinge greift ein klassischer Hinterradständer beidseitig an. Bei einer Einarmschwinge – etwa an Ducati Panigale, Honda CB1000R, Triumph Speed Triple oder MV Agusta – funktioniert das nicht: Dort schiebst Du einen einzelnen Pin in die Schwingenaufnahme, und der Einarmständer muss den passenden Pin-Durchmesser haben.
Prismabuchsen, Winkelaufnahme oder Dornaufnahme?
Hat Deine Schwinge werksseitige Gewinde, schraubst Du Prismabuchsen ein – die gibt es in M6, M8 und M10. Fehlen diese Gewinde, greifen Winkelaufnahmen direkt unter die Schwinge. Vorn entscheidet die Gabel: Sitzen unten in den Gabelholmen zwei Löcher, ist ein Ständer mit Dornaufnahme die sicherste Variante, sonst nimmst Du die Standardaufnahme.
Set oder einzeln?
Wer regelmäßig schraubt oder das Bike überwintert, fährt mit einem Montageständer-Set aus Vorder- und Hinterradständer am günstigsten – zumal beide ohnehin zusammengehören. Für den Einstieg reicht der Hinterradständer allein: Kettenpflege und Bremsenservice sind damit abgedeckt, der Vorderradständer lässt sich jederzeit ergänzen.
Lohnt sich ein rollbarer Ständer?
Rollbare Modelle mit kugelgelagerten Doppelrollen lassen sich mit aufgebocktem Motorrad in jede Richtung schieben – auch quer. In engen Garagen spart das jedes Rangieren, und in der Box an der Rennstrecke steht das Bike in Sekunden am richtigen Platz. Wer sein Motorrad dagegen einmal aufbockt und stehen lässt, braucht die Rollen nicht. Für die Rennstrecke ist ein Aluminium-Set oft die bessere Wahl, weil es leichter und zerlegbar ist.
Häufige Fragen zum Montageständer
Das hängt von der Schwinge ab. Zweiarmschwingen nutzen einen Hinterradständer mit Prismabuchsen oder Winkelaufnahme, Einarmschwingen einen Einarmständer mit passendem Pin. Für den Ausbau von Vorderrad und Gabel eignet sich ein Lenkkopfständer.
Einen Vorderradständer immer nur zusammen mit einem Hinterradständer verwenden – zuerst hinten aufbocken, dann vorne, sonst besteht Kippgefahr. Am günstigsten ist ein Montageständer-Set aus beidem.
Zwei Namen für dasselbe: kleine Aufnahmen, die in die Gewinde der Schwinge geschraubt werden und an denen der Hinterradständer angreift. Es gibt sie in M6, M8 und M10. Fehlen die Gewinde an Deiner Schwinge, brauchst Du stattdessen eine Winkelaufnahme.
Ein Einarmständer, der über einen Pin in der Hinterachse aufnimmt. Entscheidend ist der Pin-Durchmesser: 27,4 mm für KTM, Triumph und Kawasaki, 40,7 mm für viele Ducati, 53,5 mm für BMW, 42,5 mm für MV Agusta. Miss im Zweifel die Aufnahme an Deiner Schwinge nach.
Kugelgelagerte Doppelrollen, mit denen Du das aufgebockte Motorrad in jede Richtung verschiebst – auch quer in die Garage, ohne Rangieren. Der rollbare Ständer kommt damit einem Zentralständer schon recht nahe.
Die Stahl-Modelle von BTR sind für Motorräder bis 300 kg Gesamtgewicht ausgelegt und tragen 150 kg je Ständer. Die Aluminium- und Basic-Varianten sind auf Bikes bis 200 kg und 100 kg Tragkraft ausgelegt – dafür deutlich leichter und zerlegbar, ideal für die Rennstrecke.
Ja. Mit aufgebocktem Vorder- und Hinterrad baust Du beide Räder aus und wechselst die Reifen selbst – wie das geht, steht in unserem Ratgeber Motorradreifen selber wechseln.


