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Lenkerendenspiegel fürs Motorrad: Montage, Zulassung & Highsider-Auswahl

Lesezeit: 10 min.
Erstellt am: 23.10.2026

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Die Serienspiegel ragen wie Ohren nach oben, und im Rückspiegel siehst Du vor allem Deine Ellenbogen? Lenkerendenspiegel lösen beides auf einmal: Die Front wirkt aufgeräumt, und der Spiegel sitzt so weit außen, dass der Blick an Deiner Schulter vorbeigeht. Damit der Umbau auch bei der nächsten Kontrolle hält, kommt es auf ein paar Details an. Wir erklären Dir, was erlaubt ist, welches Lenkermaß Du brauchst, wie die Montage klappt und welche Highsider-Modelle zu welchem Bike passen.


Was ist ein Lenkerendenspiegel?

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Ein Lenkerendenspiegel wird nicht an der Armatur verschraubt, sondern direkt am Ende des Lenkers. Er ersetzt dort meist die Lenkergewichte oder die Endkappen. Die Spiegelaufnahmen an den Armaturen bleiben frei und werden mit einer Abdeckkappe verschlossen.

Viele Fahrer bauen um, weil ihnen die Optik gefällt. Es gibt aber auch handfeste Gründe:

  • Bessere Sicht: Der Spiegel sitzt weiter außen. Statt Schulter und Ellenbogen siehst Du mehr von der Straße hinter Dir.
  • Ruhigeres Cockpit: Keine Spiegelarme mehr über dem Lenker, das Bike wirkt flacher und sportlicher. Gerade bei Naked Bikes, Café Racern und Scramblern passt das gut.
  • Weniger Bruchgefahr beim Umfallen: Ein hoher Serienspiegel bricht beim Umkippen gern ab. Ein Lenkerendenspiegel liegt tiefer und ist oft kompakter gebaut.

 

Ehrlicherweise gehören auch die Nachteile dazu. Das Motorrad wird breiter, das merkst Du beim Durchschlängeln im Stau, in engen Garagen und beim Verladen im Anhänger. Außerdem schaust Du zum Spiegel nach unten statt nach vorne, und daran gewöhnt man sich erst nach einigen Kilometern.

Tipp aus der Werkstatt: Miss vor dem Kauf die aktuelle Breite Deines Motorrads über die Lenkerenden und rechne grob pro Seite die Ausladung des Spiegels dazu. Wenn Deine Garage oder Dein Anhänger eng bemessen ist, ist ein kurzer Stiel oft die bessere Wahl.


Sind Lenkerendenspiegel erlaubt? E-Prüfzeichen und StVZO

Ja, Lenkerendenspiegel sind in Deutschland grundsätzlich erlaubt, auch hängend unter dem Lenker. Entscheidend ist, dass Spiegel und Montage die Vorschriften erfüllen.

Die Grundregel steht in § 56 Abs. 1 StVZO: Ein Kraftfahrzeug braucht Spiegel, mit denen der Fahrer alle für ihn wesentlichen Verkehrsvorgänge hinter und neben sich beobachten kann. Laut einer Auskunft der Polizei München gegenüber dem Fachmagazin MOTORRAD gibt es kein generelles Verbot für Spiegel unterhalb des Lenkers. Bei einer Kontrolle stellt sich ein Beamter einige Meter hinter das Motorrad und prüft, ob Du ihn im Spiegel erkennst.

Wie ein Spiegel selbst beschaffen sein muss, regelt die europäische Regelung ECE-R81. Grob zusammengefasst:

  • Die spiegelnde Fläche muss mindestens 69 cm² groß sein.
  • Der Spiegel muss einstellbar sein und darf keine scharfen Kanten haben.
  • Er darf sich im Fahrbetrieb nicht von selbst verstellen und muss sich aus der normalen Sitzposition einstellen lassen.
  • Die Mitte der Spiegelfläche muss mindestens 28 cm von der Fahrzeugmitte (Mitte Lenkkopf) entfernt sein. Bei Lenkerendenspiegeln ist das praktisch immer erfüllt.

 

Am einfachsten erkennst Du einen zulässigen Spiegel am E-Prüfzeichen. Es ist auf dem Spiegelglas oder am Gehäuse eingeprägt und zeigt, dass der Spiegel nach diesen Vorgaben geprüft wurde. Achte beim Kauf auf den Hinweis „E-geprüft“ auf der Produktseite. Im Sortiment gibt es bewusst auch Spiegel ohne Prüfung, etwa für Show-Bikes oder den Rennstreckeneinsatz. Diese sind ausdrücklich als „nicht E-geprüft“ gekennzeichnet und haben auf der Straße nichts verloren.

Wie viele Spiegel brauchst Du? Motorräder mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 50 km/h brauchen links und rechts je einen Spiegel. Laut StVZO gilt das für Krafträder, die ab dem 1. Januar 1990 erstmals in den Verkehr gekommen sind. Bei älteren Maschinen reicht ein Spiegel auf der linken Seite. Maßgeblich ist das Datum der Erstzulassung, nicht das Baujahr.

Tipp aus der Werkstatt: Setz Dich nach der Montage auf das Motorrad, nimm Deine normale Fahrposition ein und lass jemanden zwei bis drei Meter hinter Dir hin und her gehen. Siehst Du die Person in beiden Spiegeln klar, bist Du bei der Sicht auf der sicheren Seite. Genau so prüft auch die Polizei.

Du interessierst Dich für weitere Rechtsthemen rund ums Motorrad? Was bei Blitzer-Apps und Radarwarnern gilt, haben wir im Beitrag „Radarwarnung für Motorradfahrer: Was ist erlaubt und was nicht?“ zusammengefasst.


Hängend oder stehend, kurz oder lang: die Bauformen

Lenkerendenspiegel unterscheiden sich vor allem in drei Punkten: Montagerichtung, Stiellänge und Form des Spiegelkopfs.

MerkmalVariantePasst gut zu

Montagerichtung

 

hängend (unter dem Lenker)Café Racer, Naked Bikes, cleane Optik
stehend (über dem Lenker)Touren- und Alltagsfahrer, Sicht über die Schulter

Stiellänge

 

kurzschmale Bikes, Stadt, enge Garagen
langbreite Schultern, mehr Sicht am Arm vorbei

Spiegelkopf

 

rundKlassiker, Retro, Custom
eckig/ovalsportliche Bikes, breiteres Sichtfeld

Viele Modelle lassen sich wahlweise links oder rechts sowie hängend oder stehend montieren. Bei manchen Modellen ist die Richtung aber fest vorgegeben. Spiegel mit integriertem Blinker sind zum Beispiel oft nur für die hängende Montage zugelassen. Steht auf der Produktseite „1 Stück“, brauchst Du für zwei Seiten zwei Spiegel. Einige Modelle gibt es auch direkt als Paar.

Tipp aus der Werkstatt: Ein Gelenk an der Schelle oder ein Kugelgelenk am Spiegelkopf ist mehr wert, als es auf den ersten Blick scheint. Damit lässt sich der Spiegel auch bei ungewöhnlicher Lenkerform oder Sitzposition sauber ausrichten.

Passende Lenkerendenspiegel nach Bauformen:


Passt der Spiegel an Deinen Lenker? 7/8 Zoll, 1 Zoll und Adapter

Die meisten Lenkerendenspiegel sind universell, aber nicht jeder passt ohne Weiteres an jedes Motorrad. Bevor Du bestellst, klärst Du am besten drei Fragen.

1. Welchen Außendurchmesser hat Dein Lenker? Üblich sind 7/8 Zoll (22 mm) bei den meisten Japanern und Europäern und 1 Zoll (25,4 mm) bei vielen Harleys und Cruisern. Viele Highsider-Spiegel passen dank beiliegender Reduzierhülsen an beide Maße.

2. Wie wird geklemmt? Es gibt zwei Prinzipien:

  • Spreizklemmung innen: Ein Spreizkonus wird im Lenkerrohr verschraubt. Entscheidend ist der Innendurchmesser des Lenkers. Viele Highsider-Modelle decken einen Bereich von etwa 12 bis 22 mm ab, was für die meisten Alu- und Stahllenker reicht.
  • Klemmschelle außen: Die Schelle wird außen auf das Lenkrohr gesetzt. Dafür braucht es genug freies Rohr zwischen Griff und Lenkerende.

3. Gibt es eine Spiegelaufnahme am Lenkerende? Manche Lenkergewichte haben eine Aufnahme, auf die ein hängender Spiegel gesetzt wird. Bei den HIGHSIDER pro Pace-LS Lenkergewichten (Paar, 35,95 €) hat diese Aufnahme einen Durchmesser von 29,9 mm. So behältst Du ein Lenkergewicht und hast trotzdem einen Lenkerendenspiegel.

Für viele Motorräder gibt es außerdem fahrzeugspezifische Adapter, zum Beispiel wenn das Original-Lenkergewicht ein Gewinde im Lenker nutzt. Welche Adapter es zu einem Spiegel gibt, steht meist direkt auf der Produktseite.

Tipp aus der Werkstatt: Miss den Innendurchmesser nicht mit dem Zollstock, sondern mit einem Messschieber, und zwar nach dem Ausbau des Lenkergewichts. Manche Lenker haben innen eine eingepresste Hülse oder ein Gewinde. Wenn Du das vorher weißt, bestellst Du direkt den richtigen Adapter.


Lenkerendenspiegel montieren: Schritt für Schritt

Für die Montage brauchst Du kein Spezialwerkzeug. Ein Satz Innensechskant- und Torx-Schlüssel, ein Messschieber und ein Drehmomentschlüssel für kleine Schrauben reichen in der Regel. Plane rund eine Stunde für beide Seiten ein.

  1. Altes Lenkergewicht ausbauen. Meist ist es mit einer Innensechskant- oder Torxschraube befestigt. Sitzt es fest, hilft etwas Wärme mit dem Heißluftföhn. Manche Hersteller kleben die Schraube ein.
  2. Griffgummi prüfen. Ist der Griff am Ende geschlossen, muss er sauber geöffnet werden. Ein scharfes Cuttermesser und eine ruhige Hand reichen dafür.
  3. Passende Hülse wählen. Anhand Deines gemessenen Innendurchmessers (Spreizklemmung) oder Außendurchmessers (Schelle) suchst Du die passende Hülse aus dem Lieferumfang aus.
  4. Spiegel lose ansetzen. Erst nur handfest anziehen, dann auf das Motorrad setzen und den Spiegel in Fahrposition grob ausrichten.
  5. Festziehen. Die Schrauben mit dem Drehmoment aus der Herstelleranleitung anziehen. Zu fest kann das Alu beschädigen, zu locker verdreht sich der Spiegel bei der ersten Bodenwelle.
  6. Spiegelkopf einstellen. In normaler Sitzposition so ausrichten, dass Du die Fahrbahn hinter Dir und einen Teil der Nebenspur siehst.
  7. Alte Spiegelgewinde verschließen. Die freien Gewinde an den Armaturen deckst Du mit Abdeckkappen ab, zum Beispiel dem Daytona Spiegelverschluss LI bzw. RE (je 5,50 €). Prüfe vorher, ob Gewindemaß und Drehrichtung zu Deinem Motorrad passen.

Danach unbedingt prüfen:

  • Der Gasgriff muss nach dem Loslassen von selbst vollständig zurückdrehen. Er darf nicht an der Klemmung oder am Spiegel schleifen.
  • Bei vollem Lenkeinschlag nach links und rechts darf der Spiegel weder Tank noch Verkleidung oder Scheibe berühren.
  • Brems- und Kupplungshebel lassen sich ganz durchziehen, ohne an den Spiegel zu stoßen.

Tipp aus der Werkstatt: Original-Lenkergewichte dämpfen Vibrationen. Fallen sie weg, kann gerade bei Vierzylindern das Spiegelbild bei bestimmten Drehzahlen unscharf werden. Dann hilft ein schwererer Spiegel, eine Kombination aus Lenkergewicht mit Spiegelaufnahme oder ein Zusatzdämpfer wie der HIGHSIDER smart Spiegel Vibrationsvernichter. Ob ein Dämpfer zu Deinem Spiegel passt, steht auf der Produktseite.

Der Winter ist übrigens die beste Zeit für solche Umbauten. Wie Du Dein Bike bis dahin richtig einmottest, liest Du im Beitrag „Motorrad richtig überwintern: So geht's“.


Lenkerendenspiegel mit Blinker

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Noch aufgeräumter wird die Front mit einem Lenkerendenspiegel mit integriertem LED-Blinker. Dann fallen die vorderen Blinker an der Gabel oder Verkleidung weg, und Spiegel und Blinker sitzen in einem Bauteil.

Dabei gelten ein paar zusätzliche Regeln:

  • Spiegel und Blinker müssen E-geprüft sein. Bei Modellen wie dem Victory-RIM ist das auf der Produktseite für beide Teile angegeben.
  • Paarweise verbauen. Ein Blinkerspiegel kommt immer links und rechts ans Motorrad, damit beide Blinker gleich aussehen und gleich angebracht sind.
  • Montagerichtung beachten. Viele Blinkerspiegel sind nur für die hängende Montage zugelassen, damit der Blinker richtig nach vorne leuchtet.
  • Elektrik anpassen. LED-Blinker nehmen weniger Strom auf als Glühlampen. Je nach Motorrad brauchst Du ein LED-taugliches Blinkrelais oder Lastwiderstände, sonst blinkt es zu schnell. Das Kabel läuft innen oder außen am Lenker zur Armatur.

Tipp aus der Werkstatt: Plane bei der Kabelführung genug Spiel ein und dreh den Lenker zum Test beidseitig bis zum Anschlag. Ein zu kurz verlegtes Kabel scheuert sich mit der Zeit am Lenkkopf durch.

Zur Auswahl im Shop gehören zum Beispiel:

Die Preise gelten jeweils für ein Stück.


Highsider-Auswahl: welcher Lenkerendenspiegel für welches Bike?

Highsider gehört zur Paaschburg & Wunderlich GmbH und hat eine der größten Auswahlen an Lenkerendenspiegeln. Die Modelle tragen Seriennamen wie Victory, Montana oder Stealth, dahinter steckt jeweils eine eigene Formensprache. Hier ein Überblick über bewährte Modelle aus unserem Shop:

ModellTypCharakter
Victoryrunder Alukopf, geknickter StielKlassiker, passt fast überall
Victory-EVOrunder Alukopf, gebogener StielVictory mit weicherer Linie
Victory-XCNC-Rillen auf dem KopfVictory mit mehr Struktur
Victory-Blastperlgestrahlt, seidenmattsportlich, modern
Victory-Slim Evo Shortsehr flacher Spiegelkörper, kurzminimalistisch, schmale Bikes
Montana-Slim Kurzflach, Gelenk an der SchelleNaked Bike, Café Racer
Stealth-X5 Kurzkantige FormStreetfighter
Enterpriserunder CNC-Kopf, hängendauffällig, futuristisch
Iron Cross ChromverchromtCustom, Cruiser

Die Modelle aus der Tabelle findest Du hier direkt im Shop:

Günstiger Einstieg: Mit der smart-Linie bietet Highsider einfachere Modelle zum kleineren Preis, etwa den HIGHSIDER smart Lenkerendenspiegel Straight Schwarz Kurz für 31,46 € oder den Circula-S Schwarz Kurz für 33,25 €. Prüf bei diesen Modellen auf der Produktseite, ob sie E-geprüft sind, bevor Du sie für die Straße bestellst.

Welcher passt zu Dir? Wenn Du unsicher bist, ist die Victory-Serie ein guter Startpunkt. Sie passt optisch an fast jedes Bike und ist in vielen Varianten erhältlich. Für sehr schmale, minimalistische Bikes lohnen sich die Slim-Modelle mit ihrem flachen Spiegelkörper. Für Cruiser und Custom-Bikes passen verchromte Modelle wie Iron Cross besser zum Gesamtbild.

Alle über 100 Highsider-Lenkerendenspiegel findest Du in unserer Kategorie Highsider Lenkerendspiegel. Weitere Marken wie Daytona, FAR und Vicma gibt es unter Lenkerspiegel & Adapter.


Fazit

Ein Lenkerendenspiegel bringt eine schlankere Front und oft eine bessere Sicht nach hinten als der Serienspiegel. Wichtig sind drei Dinge: ein E-Prüfzeichen, das passende Lenkermaß mit der richtigen Klemmung und eine Montage, nach der Gasgriff, Hebel und Lenkeinschlag frei bleiben. Wer bei der Auswahl auf Stiellänge und Bauform achtet, findet bei Highsider für nahezu jedes Bike ein passendes Modell.


FAQ zu Lenkerendenspiegeln

Die häufigsten Fragen rund um Lenkerendenspiegel haben wir hier für Dich zusammengetragen.

Sind Lenkerendenspiegel in Deutschland erlaubt?

Ja. Lenkerendenspiegel sind erlaubt, wenn sie ein E-Prüfzeichen tragen und Du mit ihnen den Verkehr hinter Dir sicher beobachten kannst, wie es § 56 StVZO verlangt. Das gilt auch für hängend montierte Spiegel unter dem Lenker.

Brauche ich einen Lenkerendenspiegel mit E-Prüfzeichen?

Für den Straßenverkehr ja. Das E-Prüfzeichen zeigt, dass der Spiegel die Anforderungen der ECE-R81 erfüllt, zum Beispiel die Mindestgröße der Spiegelfläche von 69 cm². Spiegel ohne Prüfung sind nur für Show- oder Rennstreckenzwecke gedacht.

Muss ich einen Lenkerendenspiegel eintragen lassen?

Ein E-geprüfter Lenkerendenspiegel muss in der Regel nicht eingetragen werden. Bei Spiegeln mit integriertem Blinker sollten Spiegel und Blinker beide E-geprüft sein und paarweise montiert werden. Maßgeblich sind die Angaben in den Teilepapieren.

Brauche ich zwei Lenkerendenspiegel?

Bei Motorrädern über 50 km/h Höchstgeschwindigkeit, die ab dem 1. Januar 1990 erstmals zugelassen wurden, sind zwei Spiegel vorgeschrieben, einer links und einer rechts. Ältere Maschinen dürfen mit einem Spiegel auf der linken Seite fahren. Da viele Lenkerendenspiegel als Einzelstück verkauft werden, bestellst Du für beide Seiten zwei Stück.

Passt jeder Lenkerendenspiegel an jeden Lenker?

Nein. Wichtig sind der Außendurchmesser (7/8 Zoll oder 1 Zoll) und bei Spreizklemmung der Innendurchmesser des Lenkers. Viele Highsider-Modelle passen dank Reduzierhülsen an beide Lenkermaße und an Lenker mit etwa 12 bis 22 mm Innendurchmesser. Für manche Motorräder brauchst Du zusätzlich einen fahrzeugspezifischen Adapter.

Darf ein Lenkerendenspiegel nach unten hängen?

Ja, hängende Lenkerendenspiegel sind zulässig, solange die Sicht nach hinten ausreicht und der Spiegel E-geprüft ist. Eine feste Höhenvorgabe über oder unter dem Lenker gibt es nicht. Einige Modelle, vor allem mit integriertem Blinker, sind sogar ausschließlich für die hängende Montage vorgesehen.

Was mache ich mit den alten Spiegelgewinden an der Armatur?

Die freien Gewinde verschließt Du mit passenden Abdeckkappen. So kommt kein Schmutz hinein und die Armatur sieht aufgeräumt aus. Achte darauf, dass Gewindegröße (meist M8 oder M10) und Drehrichtung zu Deinem Motorrad passen.

Warum vibriert mein Lenkerendenspiegel?

Häufig fehlt das Original-Lenkergewicht, das Vibrationen dämpft. Prüfe zuerst, ob der Spiegel fest sitzt. Hilft das nicht, kann ein schwererer Spiegel, ein Lenkergewicht mit Spiegelaufnahme oder ein Vibrationsdämpfer das Spiegelbild beruhigen.

Was kostet ein guter Lenkerendenspiegel?

Einfache Modelle bekommst Du ab etwa 30 € pro Stück. Hochwertige Highsider-pro-Spiegel aus CNC-gefrästem Aluminium liegen meist zwischen rund 45 und 80 €, Modelle mit integriertem LED-Blinker bei etwa 80 bis 100 € pro Stück.


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Quellen


Hinweis: Alle Preisangaben Stand Oktober 2026, Änderungen vorbehalten. Angaben zu Zulassung und Rechtslage sind allgemeine Hinweise und ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Fahrzeug- und Teilepapiere.